GVC bietet über 900 Millionen Pfund für bwin.party

Nachdem es fast so aussah, als ob der Bieterkampf zwischen Amaya/GVC und 888 Holdings um bwin.party wie die letzten Übernahmegerüchte der vergangenen Jahre im Sande verlaufen würden, legt GVC nun Zahlen auf den Tisch: Für 908 Millionen Pfund, umgerechnet 1,3 Milliarden Euro, will Amaya für den angeschlagenen Sportwettenanbieter übernehmen.

Vor der Sommerpause im Mai überschlugen sich die Nachrichten zu einer möglichen Übernahme  von bwin.party durch 888 Holdings oder GVC Holdings mit Unterstützung vom kanadischen Amaya Gaming, dem größten Glücksspielanbieter der Welt. Die Gerüchte hatten zur Folge, dass die Aktie von bwin an einem einzigen Tag um mehr als 10 Prozent anstieg, nachdem sie sich zeitweise sogar unter den Pennystocks befand. Laut des Unternehmens wollte man in den kommenden Wochen eine Entscheidung treffen und es wurde ruhiger um eine der wohl größten bevorstehenden Übernahmen im Gaming-Bereich.

Über eine Milliarden Euro ist bwin für GVC wert

GVC soll nun das Angebot auf 110 Pence pro Aktie angesetzt haben und plant wohl, sowohl in Aktien als auch in bar zu zahlen mit Hilfe von Amaya Gaming, da es sich um insgesamt über 825 Millionen Shares von bwin nach aktueller Auskunft des Unternehmens selbst handelt und mit einem Marktwert von 816 Millionen Pfund beinahe die dreifache Summe von GVC wert ist. Nach einem sehr guten ersten Halbjahr für GVC mit steigenden Umsätzen in den meisten Ländern bis auf Griechenland scheint es also an der  Zeit für den nächsten Schritt zu sein, was seitens bwins mit Verweis auf die nächsten Tage kommentiert wird, in dem der weitere Verlauf besprochen und konkretisiert werden soll.

World Poker Tour von bwin bereits verkauft

Sollte wirklich GVC Holding und Amaya Gaming bwin.party übernehmen, wird damit gerechnet, dass das Unternehmen aufgeteilt wird, vor allem aufgrund Amayas Interesses am Pokerbereich von bwin. Von der World Poker Tour, kurz WPT, hatte sich bwin jedoch vor Kurzem getrennt, nachdem Millionen in das Projekt gesteckt wurden und sich steigender Bekanntheit erfreuen durfte, jedoch gerade im letzten Jahr Verluste im Millionenbereich für bwin bedeutet hatte. Aufgrund von Sparmaßnahmen bei bwin war das Projekt nicht mehr rentabel und fand für 35 Millionen Dollar vom chinesischen Unternehmen Ourgame International Holding einen Abnehmer. – zum Bwin Test

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